Die vielschichtigen Anwendungen des Kokosöls Teil 2

Kokosöl

Wie vielschichtig die Kokosnuss bzw.Kokosöl  ist, habe ich bereits in meinen Blog-Artikel: “Kokosöl, das grüne Gold” kurz angerissen. In diesem Blog-Artikel lag der Schwerpunkt deutlich auf die Anwendungsmöglichkeiten des Kokosöls in Verbindung mit einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Dass aber das Kokosöl auch außerhalb des Körpers seine Anwendung  findet, das möchte ich mit diesem Artikel ausführlich erläutern.

Im 1. Teil “Die vielschichtigen Anwendungen des Kokosöls Teil 1″ konnten wir sehen (lesen), das das Kokosöl optimal dazu dient, seine Haare auf natürliche Art zu pflegen . In diesem Artikel wenden wir uns der Hautpflege zu und das in Verbindung mit unterschiedlichen (bekannten) Hauterkrankungen.

Hauterkrankungen mit Kokosnussöl behandeln

Nicht nur bei der Schönheitspflege kann Kokosnussöl zum Einsatz kommen. Dem Öl wird auch eine medizinische Wirkung zugeschrieben. So kann es sich durchaus positiv bei Hauterkrankungen auswirken.

Die vielschichtigen Anwendungen des Kokosöls Teil 1

Kokosöl

Das Kokosöl in der praktischen Anwendung

Wie vielschichtig die Kokosnuss bzw. Kokosöl  ist, habe ich bereits in meinen Blog-Artikel: “Kokosöl, das grüne Gold” kurz angerissen. In diesem Blog-Artikel lag der Schwerpunkt deutlich auf die Anwendungsmöglichkeiten des Kokosöls in Verbindung mit einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung. Dass aber das Kokosöl auch außerhalb des Körpers seine Anwendung  findet, das möchte ich mit diesem Artikel ausführlich erläutern.

Ob Sie Kokosöl nutzen um Ihre Haare zu pflegen, Ihre Haut zu behandeln oder ob  sie das Öl als natürliches Deodorant benutzen, oder gar als Raumduftspender verwenden,  das liegt am Schluss letztendlich bei Ihnen.

Auf jedenfall sollten Sie ab jetzt das Kokosöl als ein Allroundtalent betrachtet, das mehr kann als nur ein leckeres Gericht  verfeinern.

Ein Paleo-Snack für zwischendurch (Paleo Jerky)

Paleo_Jerky_Premium_Grasgefuettertes_Trockenfleisch

Mit grasgefüttertem Paleo Jerky proteinreich und paleokonform snacken

Vor Kurzem wurden hier die Vorteile von Omega-3 Fettsäuren dargestellt. Eine sehr gute Quelle für Omega-3 Fettsäuren ist grasgefüttertes Fleisch. Konventionell gezüchtetes Fleisch hat ein Omega-6 zu Omega-3 Fettsäurenverhältnis von 13,6:1. Grasgefüttertes Fleisch hingegen kann 2,78:1 dagegenhalten. Ein gewaltiger Unterschied, der signifikante Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann.

Die Welt der Kakaobohne Teil 2

Kakaobohne geschnitten

Die Welt der Kakaobohne Teil 2:

Das Geheimnis der rohen Schokolade

Es existieren viele Bücher über Superfoods und Top-Superfoods und alle sprechen über das Geheimnis der rohen Schokolade bzw. der Kakaobohnen.

Wie bereits erwähnt ist Kakao einer der hochwertigsten und vitalstoffreichsten sowie komplexesten Nahrungsmittel, die dem Menschen zur Verfügung stehen. Die Kakaobohnen sind die Nummer eins, wenn es darum geht, dem Körper Magnesium, Eisen und Chromium zuzuführen. Auch wirkt sich der rohe Kakao positiv auf das Blut sowie den Knochenbau aus, er reguliert das Wachstum der Zellen und verfügt über eine positive stimmungsaufhellende Wirkung.

Hilfreich bei Karies und als Appetitzügler

Wohl kaum einer weiß, dass die Kakaobohnen bzw. die rohe Schokolade den Appetit zügelt. Zudem wird auch das Wachstum der säureproduzierenden Kariesbakterien durch die sekundären Pflanzenstoffe (Phenole) behindert und ebenso unterbinden diese die Bildung von Plaques am Zahn.

Antioxidantien und die Kakaobohne

Eine Studie des „Hershey Center of Health and Nutrition“ in Hershey/Pennsylvania/USA bestätigt, dass Schokolade viel besser ist als ihr Ruf. Ein Vergleich zeigte, dass vor allem in der dunklen Schokolade mehr Antioxidantien vorhanden sind, als in so mancher Frucht oder in diversen Fruchtsäften. Das war Grund genug für die Forscher, ihre Studie mit der Überschrift „Kakaosamen sind eine Superfrucht“ zu versehen.

Dunkle Schokolade, Kakaopulver und auch heiße Schokolade wurden von den Forschern ganz genau unter die Lupe genommen um sie mit den Werten von Fruchtsäften, die beispielsweise aus Heidelbeeren, Granatapfel oder Moosbeeren hergestellt sind, zu vergleichen. Dabei wurden die genauen antioxidantischen Kapazitäten sowie den Polyphenol- und Flavanol-Gehalt genau ermittelt. Bei den Polyphenolen handelt es sich um wirksame Antioxidantien und sie zerstören die gefährlichen Sauerstoffradikale.

Die Welt der Kakaobohne Teil 1

Kakaobohne geschnitten

Ein Artikel über “Die Welt der Kakaobohne”

Der berühmte Alexander von Humboldt (1769 – 1859) soll über die Kakaobohne gesagt haben:

“Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne.”

Doch woher stammen diese leckeren Kerne und welche Kraft tragen sie in sich? Mit diesem Artikel möchte ich ein wenig in die Welt der Kakaobohne eintauschen.

Die Geschichte der Kakaobohne

Heute wird Kakao in mehr als 30 Entwicklungsländern angebaut und weist eine Geschichte auf, die mehr als ereignisreich ist. Schon vor vielen Hundert Jahren nutzten die Menschen die Bohne der Kakaofrucht nicht nur, um daraus ein Getränk herzustellen, sondern auch als Zahlungsmittel.

Wo kommt die Bohne her?

Bereits in der Olmeken-Zivilisation begann die Geschichte der Kakaobohne und das ist bereits über 3.500 Jahre her. Das Wissen darüber, dass diese Zivilisation über die Kakaobohne hatte, ging an die Maya und Azteken über. Sie waren es, die diese „mächtige“ Pflanze dann zu einem Getränk verarbeiteten, das sehr nährstoffhaltig war. Auf die aufbauende Wirkung von Kakao wird schon in vielen historischen Texten hingewiesen, besonders in Bezug auf die Muskelkraft sowie die Energie spendenden Eigenschaften.

Die Macadamianuss – eine kleine Abhandlung

Paleo Macadamia

Trotz ihres hohen Anteils an Fett sind Nüsse sehr gesund. Die vielseitigen Schalenfrüchte enthalten viele Vitamine, Nähr- und Mineralstoffe. Sie stärken das Herz, fördern die Konzentration und senken den Cholesterinspiegel. In diesem Artikel geht es um eine ganz besondere Nuss. Die Macadamianuss…die Königin unter den Nüssen…

Die Macadamia gehört in die Familie der Silberbaumgewächse. Sie ist besonders durch ihre Frucht, die „Macadamianuss“ bekannt. Die nur noch 4 bekannten alten Arten kommen ausschließlich in Australien vor. Alle seit dem Jahre 2008 nur noch 4 Macadamia-Arten stammen eigentlich aus Queensland. Sie kommen in dem subtropischen Gebiet eigentlich nur in einem ungefähr 500 km langen Streifen in der Nähe von der Ostküste vor.

Die Macadamianuss – auch als Königin der Nüsse bekannt – hat mit ca. 75 Prozent einen besonders hohen Fettgehalt. 80 Prozent der Fette sind allerdings ungesättigte Fettsäuren, die sich äußerst positiv auf die Gesundheit unseres Herz-Kreislauf-Systems auswirken. Etwa um das Jahr 1857 herum wurde die 1. Art Macadamia ternifolia durch Walter Hill und Ferdinand von Müller in einem Waldstück am Pine River der Moreton Bay entdeckt. So konnte sie schon sehr bald ihren Ruhmeszug um die ganze Welt antreten und überall sehr beliebt werden.

Daran sollte man beim Kauf der Macadamianuss denken:

Die sehr starke Nachfrage, ein schwieriger Anbau sowie ihr sehr fein, buttrige Geschmack haben der Nuss den Titel „Königin der Nüsse“ eingebracht. Und das zu Recht. Für den Handel werden die Nüsse nahezu ausschließlich ohne die sehr harte Schale angeboten, weil diese sehr schwer zu knacken ist. Wegen ihrer sehr zarten Beschaffenheit eignet sich die Nuss sehr gut für Füllmassen, für Gebäck und für Kuchen. Leicht gesalzen sind Macadamianüsse ein sehr beliebter Knabberspaß. Auch das Öl läßt sich sehr gut für Kosmetika verwenden. Ein leichter Snack sind sie jedoch nicht: die Macadamianüsse sind sehr ölhaltig (100g/72g Fett) und somit sehr kalorienreich (100g/691kcl). Außerdem enthalten sie sehr viel Calcium, Eisen, Vitamin B und Phosphor.

So setzt sich diese Nuss zusammen:

Der Nährwert der Nuss, betrachtet man 100g der gesalzenen und gerösteten Nuss beträgt 3005 kcal. Außerdem hat die Nuss 7,79 g Eiweiß, 72,64 g Fett Sowie 13,3g Kohlenhydrate. Besonders interessant bei dieser Nuss sind die Omega-n-Fettsäuren. Die Omega-n-Fettsäuren sind bekannt als ungesättigte Fettsäuren. Das n als Ziffer gibt die Position der 1. Doppelbindung von dieser Fettsäure an. Sehr schnell wird klar, dass diese Nuss sehr viele Omega-n-Fettsäuren besitzt und somit ideal für die Kosmetik verwendet werden kann. Das breite Angebot an Produkten, die dieses Öl einsetzen bestätigt dies. Probieren Sie dieses Öl doch ganz einfach einmal aus.

Bildquelle: www.pixelio.de (Klaus-Uwe Gerhardt)

Der natürliche Schlaf

Paleo schlafen

Natürlich schlafen

Vor über Millionen Jahre wurde der Schlafrhythmus der Steinzeitmenschen von der Natur mit ihrem Licht-Dunkelwechsel bestimmt. So entwickelte der Mensch einen charakteristischen Biorhythmus mit alltäglichen Leistungshoch und dem Leistungstief.

Das Sonnenlicht ist der wesentliche, bestimmende Faktor. Es regelt die innere Uhr, jeden Tag auf das Neue. Einen 24 Stunden-Takt mit Aktivität sowie Ruhezeiten. Doch seitdem es Lampen, Fernseher und Nachtbars gibt, bleibt der Mensch viel länger auf und bringt den natürlichen Biorhythmus durcheinander. Die Folgen sind Übermüdung und Schlafmangel. Dadurch entstehen wiederum Unfälle und Krankheiten. Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, aber die innere Uhr des Körpers tickt.

Wer zeitig ins Bett geht und mit den Hühnern aufsteht, gilt in unserer Gesellschaft als fleißig. Wer in den Tag hinein schläft, hat den Ruf als Faulenzer. Wissenschaftler behaupten, dies sei nicht richtig. Schuld daran sind die Gene bzw. die innere Uhr. Die innere Uhr tickt von Mensch zu Mensch leicht verschieden und individuell. Bei Langschläfern beginnt der regelmäßige Turnus etwas später. Sie können daran kaum etwas ändern, denn alles läuft nach einen inneren, festgelegten Zeitprogramm. Der Biorhythmus ist genauso alt wie das Leben selbst. Die innere Uhr lässt sich kaum verstellen, weil der innere Rhythmus schwankt, zwischen 23,5 und 25 Stunden. Dabei pendelt er sich jeden Tag neu auf 24 Stunden ein.

Omega 3: Die vergessene Fettsäure

Lachsfilet

Wie gehen wir mit unserem Körper um? Wird bei der Ernährung darauf geachtet, ob gesund und nahrhaft gegessen wird? Meistens eher nicht. Die leckere Pizza oder das Junkfood zwischendurch oder als Mahlzeit werden gerne gesehen und gegessen. Der Körper benötigt jedoch Gesundes, um gut zu funktionieren und die volle Leistung erbringen zu können. Dazu gehört auch ein gesunder Stoffwechsel, gefördert durch gesunde Fette. Nur dann schützt uns der Körper vor Krankheiten und beendet nicht mit einem Herzinfarkt früh und abrupt das Leben. Mit der Alzheimer Erkrankung oder mit Depressionen möchte niemand leben müssen. Erkrankungen erschweren und das Leben und nehmen einen großen Teil der Lebensqualität. Damit der Körper seine Arbeit gut macht, muss er unterstützt werden.

Das geht am besten mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Was einfach klingt, scheint schwer umzusetzen zu sein, denn Statistiken sagen aus, dass weniger als 20 Prozent der Menschen regelmäßig die geeignete Menge an den Omega-3 Fettsäuren zu sich nehmen. Das ist ein erschreckendes Bild. Im Gegenzug fordern wir unserem Körper immer mehr ab. Natürlich nicht immer freiwillig. Doch der berufliche Stress und das Jonglieren mit einem 24 Stunden Tag, der Job, Familie und Freunde unter einen Hut bringen will und uns möglichst auch noch ein Freizeitbonbon übrig lassen soll, gehen schnell an die Substanz, wenn der Körper nicht optimal versorgt wird. Sport ist gesund, wird jedoch von manchen unter extremen Bedingungen praktiziert, die dem Körper in der Freizeit nicht Erholung bringen, sondern zusätzliche Anstrengungen und Stress.

Wir haben nur ein Leben und nur einen Körper. Aber wir gehen mit ihm um, als wären wir Katzen mit sieben oder neun Leben. Einen Schlaganfall kann man überleben, einen Herzinfarkt auch. Man kann beides aber auch verhindern, indem auf die Ernährung geachtet wird. Bei Belastungen sind Herz und Gefäße gefordert. Gerade Koronare Herzkrankheiten können durch gezielte Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren vermieden werden. Genau hier kommen die Omega 3 Fettsäuren ins Spiel.

Wer sich mit dem Paleo-Lifestyle beschäftigt, kommt um das Thema: “Omega3″ nicht herum. Bereits sehr viele gute Paleo / Steinzeiternährung Blogs (Siehe Paleo im Web) haben das Thema “Omega 3 Fettsäuren” ausführlich beschrieben bzw. dokumentiert.

Omega 3 Fettsäuren spielen nicht nur bei der Präventionen von Herz-Kreislauferkrankungen und diversen Erkrankungen mit Entzündungen-Potenzialen eine wichtige Rolle, nein auch haben Omega 3 einen deutlichen Einfluss auf Depressionen, ADHS und Alzheimer, die in vielen Artikeln teilweise unerwähnt bleiben.

Artikel aus: www.alzheimer-forschung.de

Gegen die Alzheimer-Krankheit vorzubeugen ist eines der großen Ziele der Forschung. Die zellschützenden Funktionen von Omega-3-Fettsäuren, denen man vorbeugende Eigenschaften zuschreibt, werden von Privatdozent Dr. Donat Kögel, Leiter der Experimentellen Neurochirurgie, im Hinblick auf ihre molekularen Wirkungsmechanismen an Zellmodellen untersucht. Sein Projekt „Die physiologische Rolle von APP bei der Neuroprotektion“ wird derzeit von der AFI mit 80.000 € gefördert.

Da es immer mehr Hinweise darauf gibt, dass Veränderungen in der Beweglichkeit der Zellmembran (Membranfluidität) eine Schlüsselrolle im Metabolismus des Amyloid-Vorläufer-Proteins (APP) zukommt, wird die genaue Wirkung von zwei Modulatoren der Membranfluidität, langkettige Omega-3-Fettsäuren und Statine, untersucht.

Die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), in größeren Mengen enthalten in beispielsweise in pflanzlichem Leinöl und fettem Seefisch wie Lachs und Kabeljau, erweist sich für die Vorbeugung der Alzheimer-Krankheit als vielversprechend. DHA lagert sich in der Zellmembran ein und erhöht die Membranfluidität.

Studien weisen darauf hin, dass DHA oder Fischöl die frühen Phasen der Demenzprogression verzögern können. Darüber hinaus legen epidemiologische Studien und prospektive Ernährungsstudien nahe, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren (polyunsaturated fatty acids, PUFA) eine präventive Wirkung entfalten können.

Erste klinische Studien mit einer Supplementierung von PUFA zeigen, dass eine frühe Intervention ausschlaggebend ist für die Wirkung von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Laut Dr. Kögel erweist sich eine Kombination aus Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung als besonders vielversprechend.

(Quelle: http://www.alzheimer-forschung.de/alzheimer-krankheit/aktuelles.htm?showid=3203 )

Wer tiefer in die Materie “Omega3″ eintauchen möchte, sei das eBook “Omega3: Die wiederentdeckte Fettsäure gegen Herz-Kreislauferkrankungen, Alzheimer, Depressionen, Arthrose, ADHS und Entzündungen wärmsten zu empfehlen.

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Movnat: Gehe raus und bewege Dich…

Movnat

Für was steht MovNat?

MovNat ist ein physisches Bildungs- und Fitness-System, das von Erwan Le Corre entwickelt wurde und sich primär mit den natürlichen menschlichen Bewegungsabläufen beziehungsweise Fähigkeiten beschäftigt, die sowohl unbewusst als auch bewusst eingesetzt werden. Global führend und revolutionär auf dem Gebiet der körperlichen Bildung und Weiterentwicklung der natürlichen Bewegungen (natural movement) kann dieses Fitness-System von jedem erlernt und angewendet werden, ganz egal welcher Altersstufe man zugehörig ist. Die Nutzung und Förderung der natürlichen Bewegungen in einem speziell dafür einwickelten Trainingssystem ist das Ziel von MovNat. Der Fokus gilt nicht dem Konditionstraining. Vielmehr stehen das Aneignen und der Lernprozess grundlegender Bewegungsabläufe und Fähigkeiten im Zentrum des Trainings. Ein herausragender konditioneller Zustand ist eine positive Begleiterscheinung. Es wird versucht, dass volle Spektrum der für den Menschen möglichen Bewegungsgrade auszureizen, um dadurch einen alltäglichen jedoch deutlich gesteigerten Gesundheits- und Wohlfühlfaktor zu gewährleisten.

13 Bewegungen zur totalen Fitness

Movnat setzt sich aus 13 Bewegungsformen und Fähigkeiten zusammen, die wiederum in drei Gruppen unterteilt. Die Erste ist die wird locomotive (bewegend) genannt und umfasst die alltäglichen und typischen menschlichen Bewegungsformen, wie Laufen/Gehen, Rennen, Springen, Balancieren, Klettern, Kriechen/Krabbeln und Schwimmen. Die zweite Gruppe wird als manipulative (manipulativ) beschrieben und kennzeichnet Übungen, bei denen die Muskeln durch spezielle untypische, aber bewusst eingesetzte Reize stimuliert werden, um ein Wachstum und eine Stärkung zu generieren. Unter diese Übungen fallen demnach das Gewichtheben sowie Übungen, die sich aufs Tragen, Werfen und Fangen von Trainingsobjekten beziehen. Die dritte und letzte Gruppe wird als combative (kämpferisch) tituliert und erstreckt sich auf körperliche Angriffs- und Verteidigungsarten (Schlagen, Ringen, Kampfsportübungen).

Fitness für Jeden

Die Kombination aus allen diesen Elementen, der eben beschriebenen Bewegungsformen des Menschen, ist das Fundament für MovNat. Durch MoveNat und die gezielte und spezielle Förderung der Bewegungsabläufe soll eine Maximierung des Fitnesszustands erreicht werden, die dauerhafter Natur ist. Der Gründer dieser revolutionären Trainingstheorie und ihrer praktischen Umsetzung, Erwan Le Corre, der vom Men’s Health Magazin unter anderem als „einer der fittesten Menschen der Erde“ oder „Fitness Visionär“ bezeichnet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses zukunftsweisende Fitness-System global für jedermann zugänglich zu machen.

Die Unterrichtseinheiten finden in Workshops statt, die sowohl in Räumlichkeiten als auch im Freien abgehalten werden können. Die Natur wird effizient als wesentliches Element zur Ausführung der Übungsheiten eingesetzt. Ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi, für jeden Teilnehmer wird ein entsprechender Kurs angeboten, der auf das individuelle Leistungsniveau zugeschnitten ist. MovNat zeichnet sich durch ein Höchstmaß an Sicherheit, sportlicher Herausforderung und natürlich viel Spaß aus. Die körperliche Ausbildung und die dauerhafte und nachhaltige Verbesserung des Fitnesszustandes der Menschen durch Wissen, um den korrekten Einsatz der menschlichen Motorik, die Teil unseres Lebens ist, ist Le Corres‘ Vermächtnis an alle, die gesund leben wollen.

 

 

Bildquelle: Julien Christ  / pixelio.de

Paleo trifft Crossfit

Crossfit Paleo

Nicht selten hört man das Wort Crossfit im Zusammenhang mit Paleo und umgekehrt. Mit diesem Artikel möchte ich aufzeigen, was Crossfit eigentlich ist.

Crossfit ist ein umfassendes Kraft- und Konditionstraining. Dieses Training basiert auf funktionelle Übungen. Diese Übungen variieren ständig und werden mit sehr hoher Intensität durchgeführt. Hierbei wird besonders Kraft, Balance, Kraftausdauer, Ausdauer, Schnellkraft, Schnelligkeit, Flexibilität, Reaktionsfähigkeit, Koordination und Genauigkeit trainiert.

Hierbei soll sich nicht auf eine einzelne Disziplin spezialisiert werden, sondern jeder Bereich soll ständig verbessert werden. Das Training findet in kleinen Gruppen statt und wird von erfahrenen Trainern beaufsichtigt. Crossfit kann dem Leistungstand jedes Athleten zugeschnitten werden. Eine Trainingseinheit kann bis zur eine Stunde umfassen.

Dieses Training besteht aus einem Warm Up, einem Technik- oder Kraftteil. Das Crossfit Training ist zeitlich kurz dafür aber sehr intensiv. Crossfit lässt sich auch aus eine Mischung aus Fitnesstraining und Militär Drill beschreiben. Vorteil an dem Crossfit Training ist, dass dieses Training nicht in einem teuren Fitness Studio ausgeübt werden muss. Meistens reicht als Trainingstätte eine große Garage, vorausgesetzt man verfügt über bestimmte Geräte. Als weiteren Vorteil bietet Crossfit Übungen zu erlernen, die man in einem normalen Fitness Studio nie lernen würde. Ganz anders wie beim normalen Krafttraining wird Crossfit immer in Gruppen trainiert. Crossfit ist vollkommen unabhängig von dem Fitnessstand. Also könnte die normale Hausfrau neben dem Fußballprofi trainieren.

Da nur an Kleingeräten trainiert wird, kann dieses Training auch draußen stattfinden. Ein Verletzungsrisiko besteht bei den Gewichthebeübungen. Diese Übungen werden nicht nur trainiert, sondern auf Zeit oder im Zirkeltraining durchgeführt. Außerdem ist das Training auf maximalen Einsatz und konditionale Erschöpfung ausgelegt. Dafür ist die Crossfit-Methode extrem fettverbrennend. Zu den Trainingsmethoden zählen Klimmzüge, Liegestütze, Handstandliegestütze, Dips, freie Kniebeugen, Frontkniebeugen, Überkopfkniebeugen, Seilklettern, Kastensprünge, Sprints, Rumpfbeugen, Beinheben, Reißen, Stoßen, Muscle-ups, Medizinballwürfe gegen die Wand, Seilspringen, Frontdrücken und Kugelgewichtschwünge.

Crossfit Training wird angewandt um das Körpergewicht zu reduzieren und den Muskelaufbau zu fördern. Hierzu gehört natürlich auch eine korrekte Ernährung. Beim Crossfit werden nicht einzelne Muskelpartien trainiert sondern der ganze Körper. Da dieses Training teilweise bis an die Grenzen geht, sollten sich Menschen mit Herz- Kreislaufproblemen oder körperlichen Beschwerden zurückhalten. Auf jeden Fall ist die Crossfit-Methode für jeden geeignet der sich selbst auf die Probe stellen möchte. Wird das Pensum nicht geschafft, versucht man es beim nächsten mal wieder, bis das persönliche Ziel erreicht ist.

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de