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Die Welt der Kakaobohne Teil 2

Die Welt der Kakaobohne Teil 2:

Das Geheimnis der rohen Schokolade

Es existieren viele Bücher über Superfoods und Top-Superfoods und alle sprechen über das Geheimnis der rohen Schokolade bzw. der Kakaobohnen.

Wie bereits erwähnt ist Kakao einer der hochwertigsten und vitalstoffreichsten sowie komplexesten Nahrungsmittel, die dem Menschen zur Verfügung stehen. Die Kakaobohnen sind die Nummer eins, wenn es darum geht, dem Körper Magnesium, Eisen und Chromium zuzuführen. Auch wirkt sich der rohe Kakao positiv auf das Blut sowie den Knochenbau aus, er reguliert das Wachstum der Zellen und verfügt über eine positive stimmungsaufhellende Wirkung.

Hilfreich bei Karies und als Appetitzügler

Wohl kaum einer weiß, dass die Kakaobohnen bzw. die rohe Schokolade den Appetit zügelt. Zudem wird auch das Wachstum der säureproduzierenden Kariesbakterien durch die sekundären Pflanzenstoffe (Phenole) behindert und ebenso unterbinden diese die Bildung von Plaques am Zahn.

Antioxidantien und die Kakaobohne

Eine Studie des „Hershey Center of Health and Nutrition“ in Hershey/Pennsylvania/USA bestätigt, dass Schokolade viel besser ist als ihr Ruf. Ein Vergleich zeigte, dass vor allem in der dunklen Schokolade mehr Antioxidantien vorhanden sind, als in so mancher Frucht oder in diversen Fruchtsäften. Das war Grund genug für die Forscher, ihre Studie mit der Überschrift „Kakaosamen sind eine Superfrucht“ zu versehen.

Dunkle Schokolade, Kakaopulver und auch heiße Schokolade wurden von den Forschern ganz genau unter die Lupe genommen um sie mit den Werten von Fruchtsäften, die beispielsweise aus Heidelbeeren, Granatapfel oder Moosbeeren hergestellt sind, zu vergleichen. Dabei wurden die genauen antioxidantischen Kapazitäten sowie den Polyphenol- und Flavanol-Gehalt genau ermittelt. Bei den Polyphenolen handelt es sich um wirksame Antioxidantien und sie zerstören die gefährlichen Sauerstoffradikale.

Doch sollte das Pferd nicht von hinten aufgezäumt werden, daher beginnen wir von vorn!

Die freien Radikale und die Radikalfänger

Bevor wir uns weiter mit den Antioxidantien im Kakao beschäftigen, sollte geklärt werden, wofür sie „gut“ sind und was sie in unserem Körper bewirken. Daher wollen wir zuerst auf die freien Radikale und die Radikalfänger eingehen. Bereits seit langer Zeit verwendet die Presse diese Begriffe, und das in der Regel ohne diese genauer zu erklären.

Die freien Radikale

Der Körper erlebt ständig eine Oxidation, sei es, wenn wir essen, schlafen, atmen oder uns bewegen. Eine Oxidation ist genau dass, was beispielsweise mit dem Auto passiert, wenn es beginnt, zu rosten oder, wenn Äpfel oder Bananen an der Luft beginnen, braun zu werden. Eben genau das passiert auch mit unserem Körper mit der Zeit und die Verursacher dafür sind eben die freien Radikale, die der Körper bildet, wenn wir mit Sauerstoff in Kontakt kommen. Im Prinzip geschieht das also völlig automatisch. Diese freien Radikale sind entweder vom Körper selbst gebildet oder kommen von außen, also aus der Umwelt, wobei Letztere die sogenannten „Immigranten“ sind, die aufgrund der steigenden Umweltverschmutzung immer mehr zunehmen.

Um das Vorgehen der Radikalen besser zu verstehen, muss erwähnt werden, dass es sich bei ihnen um hochaggressive, instabile Moleküle handelt. Diesen Molekülen fehlt ein Elektron und die freien Radikale sind stetig auf der Suche nach passendem Ersatz. Wenn sie fündig werden, dann machen sie eben kurzen Prozess und nehmen sich eben genau dieses und das in ganz radikaler Art und Weise. Die freien Radikale sind daher so schädlich, weil sie die freien Elektronen aus den gesunden Körperzellen herausnehmen, was zur Folge hat, dass diese instabil werden und somit gezwungen sind, ebenfalls Elektronen zu stehlen usw. Dieser Elektronenaustausch wird auch als „oxidativer Stress“ der Zellwände bezeichnet, der das umliegende Gewebe und sogar im schlimmsten Fall das Erbgut der Zellen beeinträchtigen kann.

Hinweis: Eben dieser Prozess wird von den Ärzten unter anderem dafür verantwortlich gemacht für die Entstehung von Krebserkrankungen sowie für über 200 andere degenerative Krankheitsprozesse.

Der Gegenspieler: Die Antioxidantien

Es ist möglich, mithilfe der Antioxidantien die Anzahl der freien Radikale erheblich zu reduzieren. Bei Antioxidantien handelt es sich um Moleküle, die in der Lage sind, die im Alltag angesammelten freien Radikale zu absorbieren und somit die Schädigung der Zellen zu verhindern. Dafür geben die Antioxidantien freiwillig Elektronen ab an die freien Radikale, die aufgrund dessen neutralisiert werden, denn sie sind nicht länger gezwungen, Elektronen von den gesunden Zellen zu stehlen. Die Folge: Zellschädigungen werden verhindert.

Die wichtigsten Antioxidantien sind: Flavonoide, Carotinoide, Coenzym Q10, Selen, Vitamin E und Vitamin C. Kakao hat den höchsten Wert überhaupt an Antioxidantien von allen Nahrungsmitteln weltweit.

Roher Kakao und die Antioxidantien

Der rohe Kakao bzw. die Kakaobohnen enthalten die lebenswichtigen und gesundheitserhaltenden Antioxidantien. Zum Vergleich: Blaubeeren enthalten 32 Antioxidantien, wilde Blaubeeren 61 und im Gegensatz dazu der rohe Kakao 621 Antioxidantien!

Antioxidantien sind wichtig für unseren Körper, denn sie schützen ihn nicht nur vor den freien Radikalen, sondern sie fördern auch das Herz-Kreislauf-System, erweitern die Blutgefäße, womit sich die Durchblutung verbessert, regulieren den Herzschlag und den Blutdruck. Doch auch den unerwünschten LDL-Cholesterinspiegel senken sie und somit schützen sie uns vor der Entstehung einer Arterienverkalkung. Das hat zur Folge, dass das Risiko auf Herzinfarkt und Schlaganfall reduziert wird. Letztendlich schützen sie auch unseren Körper bzw. unsere Körperzellen vor einer frühzeitigen Alterung und verhindern die Entstehung bestimmter Krebsarten neben der Bekämpfung der freien Radikale.

Das war ein Auszug aus:

Kakao: Die wundersame Heilkraft der Kakaobohne 

 

Kakao Cover

 

Mehr Infos?…..dann hier klicken

 

Am Schluss ein Kakao-Eis Rezept zum selber machen:

 

Schoko-Bananen Eis

Zutaten:

2 Vollreife Bananen

4 Esslöffel Mandelmilch

2 Teelöffel Bio Honig oder Agavendicksaft

1 Teelöffel  Mandelmus ( optional)

4 Teelöffel (Bio) reiner Kakaopulver (ohne Zutaten)

 

Zubereitung:

Bananen schälen, in Scheiben schneiden und dann  über Nacht einfrieren. 10 Minuten antauen lassen, mit den restlichen Zutaten gut pürieren. Fertig…

Tipp:

Eine ganze Bio-Kakaobohne über das fertige Eis zerbröseln …

 

Guten Appetit…!

 

 

 


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