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Paleo „Ernährung“: Wie viele Mahlzeiten machen Sinn? Teil 1

Ein Artikel zum Thema" Wieviele Mahlzeiten machen Sinn" Eine Frage, die hin und wieder auftaucht, ist: "Wie viele Mahlzeiten Sinn machen." In der allgemeinen Ernährungswelt gibt es hierbei unterschiedliche Ansichten und jede Empfehlung wird mit logischen Begründungen untermauert. Die Frage, wieviel Mahlzeiten man pro Tag essen sollte, wird in den Medien breit und kontrovers diskutiert. Stellt sich die Frage: Was ist richtig, was ist falsch? Bevor wir die Frage beantworten, möchte ich ganz grob die einzelnen Ernährungsregeln in Bezug auf "wieviel" auflisten.

Die Klassiker:

3 Mahlzeiten am Tag oder 3 Mahlzeiten am Tag und „Esse morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettler“ oder 6 Mahlzeiten verteilt über den Tag (3 große und 3 kleine) oder 6 kleine Mahlzeiten oder 2 große Mahlzeiten und abends: „Dinner Channeling“ (= das Weglassen des Abendmahls) oder Esse morgens nichts (außer vielleicht Obst) und dann reguläre 2 Mahlzeiten (evtl. mit Zwischenmahlzeiten)

oder…

gar keine Regel

Bei all diesen Essensregeln beschleicht einem das Gefühl, das jeder so sein Süppchen kocht. Eins ist aber gewiss. Wir müssen was essen, sonst haben wir ein kleines Problem 😉

Mit diesem Artikel möchte ich die Frage aus der Sicht des Paleo Lifestyles beantworten. Wer kennt sie nicht, die Essensregel (siehe oben) von Mutti, Papi oder vom Ernährungsberater. Über die Hälfte der Bevölkerung geht mindestens ein Mal die Woche ohne Frühstück aus dem Haus. Die Gründe hierbei können vielfältig sein. Keine Zeit, soziale Armut oder einfach nur keinen Appetit. Und genau das, kein Appetit, ist nichts anderes als ein evolutionäres Programm, das wir unbewusst abspulen. Unsere Vorfahren (Jäger und Sammler) konnten beim Jagen nicht immer eine reiche Beute verzeichnen und daher fielen die Mahlzeiten unterschiedlich üppig aus. Manchmal gab es viel und reichlich und dann wieder sehr wenig zu essen. Manchmal gab es auch gar nichts.

Unser Stoffwechsel ist seit Jahrtausenden auf dieses Auf und Ab eingestellt.

Klammern Sie sich daher nicht an feste Essensregeln, wenn Sie im Inneren merken, dass Sie ganz anders ticken. Also, Sie kriegen morgens nichts runter? Ist komplett in Ordnung. Sie haben gegen 16.00 Uhr (in Deutschland „Kaffee und Kuchenzeit“) plötzlich Appetit auf Fisch und Salat? Auch das ist komplett in Ordnung.

Oder Sie verlegen Ihre Hauptmahlzeit einfach auf abends, während Sie tagsüber nichts, oder so gut wie fast nichts essen. Bevor Sie jetzt empört, die Hände über den Kopf zusammenschlagen lesen Sie bitte weiter.

Siehe Artikel Teil 2

Bildquelle: berwis / www.pixelio.de


Kommentare

gesunde Ernährung 8. April 2013 um 17:31

Stimme ich voll und ganz zu! Auf die Art&Weise kommt es an. Man kann alles „essen“ jedoch nur in Maßen und nicht in Massen. Ebenso auch Würzen! Salz & Zucker sind die beiden größten Faktoren von Beschwerden.

Antworten

paleo!7 11. April 2013 um 09:25

danke für deinen kommentar 😉

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